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Allgemeine FAQS


Die richtige Arztwahl

Was allein zählt ist, dass Sie mit dem Ergebnis der Behandlung oder Operation glücklich sind! Damit die Operation für Sie erfolgreich wird, ist es wichtig, Ihre Erwartungen und Wünsche genau zu kennen und danach den Operationsplan festzulegen.

Scheuen Sie sich nicht, mehrere Ärzte vor einem geplanten Eingriff zu konsultieren. Sie sollten absolutes Vertrauen in den Plastischen Chirurgen haben, den Sie mit der Durchführung einer Behandlung oder einer Operation betrauen. Nicht nur die Häufigkeit der Durchführung einer bestimmten Operation, sondern auch das Einfühlungsvermögen des Arztes in die Erwartung des Patienten sind entscheidende Faktoren.

Beziehung Arzt-Patient

Nicht nur der Patient muss Vertrauen in den Arzt haben, sondern auch der Arzt in den Patienten, bevor er ihn behandelt. Er muss wissen, dass der Patient die geplante Therapie verstanden hat und sich in Abwägung des zu erwartenden Nutzens und der möglichen Risiken und Komplikationen aus eigenem Antrieb für die Behandlung entscheidet.

Besteht Grund zu der Annahme, der Patient könne mit unrealistischen Erwartungen an eine Operation herantreten, sind Enttäuschungen vorprogrammiert. Dann wäre es besser, eine Operation nicht durchzuführen.

Erfolgsgarantie

Streng genommen lässt sich in der Medizin der Erfolg einer Therapie oder einer Operation nicht garantieren, da viele biologische Abläufe und Zusammenhänge in unserem Körper nicht vollständig erforscht sind, z.B. die Narbenbildung und die Wundheilung. So kann es sein, dass eine Schwellung und ein Bluterguss nach ein und derselben Operation bei zwei verschieden Patienten unterschiedlich lange bestehen bleiben und sich dieser unterschiedliche Einfluss auf das Ergebnis der Operation auswirkt.

Ein erfahrener plastischer Chirurg sollte jedoch in der Lage sein, das gemeinsam vor der Operation festgelegte Ergebnis zu erreichen. Kleinere Nachkorrekturen, z.B. die Verschönerung einer Narbe, sind möglich, sollten aber erst nach völligem Rückgang jeder Schwellung durchgeführt werden, also streng genommen erst 6 Monate nach dem Eingriff.

Risiken

Sie sollten sich erst in genauer Kenntnis, nicht nur des zu erwartenden Nutzens, sondern auch der möglichen Komplikationen und Risiken, zu einem Eingriff entschließen!

Allgemeine Operationsrisiken sind beispielsweise das Auftreten einer Wundheilungsstörung oder einer Infektion. Nach einem Hautschnitt wird immer eine sichtbare Narbe zurückbleiben, die so gelegt wird, dass sie hinterher möglichst bedeckt verläuft. Günstigstenfalls ist sie blass und schmal und nur durch genaues Hinsehen erkennbar. Sie kann aber auch wulstig und stark gerötet ausfallen. Dies ist zum Glück sehr selten.

Schwellungen, Blutergüsse, Nachblutungen, Thrombose und Embolie sowie Verletzungen wichtiger anatomischer Strukturen sind allgemeine Risiken bei jeder Operation. Spezielle Risiken, die im Besonderen auf den jeweiligen medizinischen Eingriff zutreffen, haben wir in der Besprechung der jeweiligen Themen aufgeführt.

Zu Ihrer Beruhigung sei erwähnt, dass größere Komplikationen glücklicherweise die Ausnahme darstellen und die Eingriffe in der Regel "nach Plan" ablaufen. Jeder Arzt ist jedoch dazu verpflichtet, Risiken und Komplikationen zu erwähnen, auch bei statistisch geringer Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens.

Aufklärung und Einwilligung

Der Gesetzgeber fordert, dass der Patient vor jedem Eingriff oder jeder Behandlung über mögliche Risiken und Komplikationen umfassend informiert wird. Das Einverständnis zu dem Eingriff sowie die Aufklärung über Risiken dokumentiert der Patient mit seiner Unterschrift.

Photodokumentation

Ihr Körper oder Ihr Gesicht werden vor und nach der Operation aus den exakt gleichen Positionen photographiert. So lässt sich durch Vergleich der entsprechenden Bilder das erzielte Operationsergebnis gut demonstrieren und dokumentieren.

Photographien werden auch zur Planung der Operation benötigt.

Computersimulation

Eine Computersimulation, die ein digitales Foto Ihres Körpers oder Gesichts nach Belieben verändert, kann für den Plastischen Chirurgen sehr hilfreich sein. Es ermöglicht ihm, sich ein Bild von den Vorstellungen und Erwartungen des Patienten zu machen. Gleichzeitig lässt sich überprüfen, ob die gewünschte Veränderung mit dem gesamten Körperbild oder den übrigen Strukturen des Gesichts harmoniert.

Allerdings ist das im Computer geschaffene Bild nicht automatisch in die Realität transformierbar, sei es aus operationstechnischen, anatomischen oder aus biologischen Gründen. Deshalb ist es wichtig hervorzuheben, dass das vorab simulierte Operationsergebnis nicht garantiert werden kann! Der Computer unterstützt lediglich die Operationsplanung.

Stationär oder ambulant

Meist wünscht der Patient, die ambulante Durchführung eines Eingriffes, nicht zuletzt aus Kostengründen. Wenn möglich, wird diesem Wunsch auch entsprochen. Manche Operationen bedingen aber einen stationären Aufenthalt, z.B. eine "große" Bauchdeckenstraffung.

Plastische Chirurgie - eine Modeerscheinung?

Zunehmendes Körperbewusstsein und Streben nach äußerlicher Perfektion führen dazu, dass immer mehr Menschen den Plastischen Chirurgen aufsuchen.

Wie beispielsweise in den USA wird man bald auch in Deutschland ebenso selbstverständlich über die Ästhetische Chirurgie sprechen und sie in Anspruch nehmen. Eine Modeerscheinung ist die Plastische-Ästhetische Chirurgie nicht. Sie ist vielmehr gerade dabei, sich in der Gesellschaft zu etablieren.

Was ist Plastische Chirurgie?

Laut Definition der Ärztekammer beschäftigt sich die Plastische Chirurgie mit der Wiederherstellung der Form und sichtbaren Funktion des Körpers.

Seit 1993 ist sie eigenständiges Fachgebiet in Deutschland und ist seitdem auch nicht mehr der Allgemeinchirurgie untergeordnet.

Die Facharztausbildung zum Plastischen Chirurgen dauert mindestens 6 Jahre im Anschluss an das Medizinstudium und umfasst die Mikrochirurgie, die Rekonstruktionschirurgie nach Unfällen und bei kindlichen Missbildungen, die Verbrennungschirurgie, Tumorchirurgie, Handchirurgie sowie die Ästhetische Chirurgie.

Preise, Beratungshonorar

Sie erwarten in einer Beratung ein allumfassendes Gespräch bezogen auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Erwartungen. Dies ist in der Regel nicht in wenigen Minuten abgetan, sondern bedarf eines weitaus größeren Zeitaufwands, der derzeit von uns mit 80 € berechnet wird. Auch wenn einige Kollegen die Beratung kostenlos anbieten, es ist laut Berufsordnung für Ärzte untersagt, eine Leistung, sei es nur eine Beratung, kostenlos zu erbringen. Allerdings werden die Beratungskosten auf die Behandlungs- bzw. OP-Kosten angerechnet.

Angaben zu Kosten der Behandlungen/Operationen finden Sie unter den jeweiligen Kapiteln.

Krankschreibung

Die Zeit, die Sie zur Erholung nach einer ästhetischen Operation benötigen, um wieder arbeitsfähig zu sein, müssen Sie von Ihrem Urlaub abzwacken. Eine Krankschreibung in diesem Fall ist verboten.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Die meisten ästhetischen Operationen werden von den Krankenkassen nicht übernommen und müssen selbst bezahlt werden. Eine Anfrage kann sich in manchen Fällen aber lohnen.

Wichtiges für die Zeit nach der Operation

Vorbereitung zur Operation


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Plastische & Ästhetische Chirurgen
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