Von einem „Schlupflid“ spricht man, wenn die Haut des Oberlides die Lidplatte so bedeckt, dass keine Lidfalte mehr erkennbar ist (wie bei Asiaten). Dies kann vererbt sein, oder im Laufe des Lebens entstehen, insbesondere, wenn die Haut des Oberlides erschlafft und länger wird. Ursache eines „Schlupflides“ kann aber auch ein Absinken der Stirn durch Erschlaffung der Stirnmuskulatur im Alter oder infolge einer Botoxbehandlung sein.
Oft sieht man dabei nicht nur müde und traurig aus, es kann auch eine Einschränkung des Blickfeldes (Gesichtsfeldes) bedeuten.
Der Eingriff am Lid wird im Allgemeinen als „Oberlidstraffung“ bezeichnet. Dabei wird zunächst die überschüssige Lidhaut bei geschlossenem Auge markiert und dann spindelförmig entlang der Umschlagsfalte des Oberlides entfernt. Darunter liegende Muskulatur wird gestrafft. In manchen Fällen ist es auch nötig, Fettgewebe, das sich zur Auskleidung des Augapfels in der Augenhöhle befindet und nun etwas hervortritt, ebenfalls zu entfernen, um dem Lid wieder eine schöne und ausdrucksstarke Kontur zu geben.
In der Regel wird der Eingriff hier in München in örtlicher Betäubung durchgeführt, eine Narkose ist selbstverständlich auch möglich.
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Die Fäden werden bereits nach 4 -5 Tagen entfernt. Zum Schutz des Lides wird nach dem Entfernen der Nähte für weitere 4 Tage ein Pflaster aufgelegt. Eine sichtbare Schwellung werden Sie in den ersten 2 Wochen haben, „partyfest“ sind Sie nach ca. 4 Wochen wieder. Frauen können sich nach 3 Wochen wieder schminken. Keine UV- Strahlung in den ersten 6 Monaten! Sie sollten eine starke Sonnenschutzcreme benützen (Faktor 50) und Ihre Sonnenbrille tragen. 6 Monate dauert es auch, bis keinerlei Schwellung mehr vorhanden und das Ergebnis vollständig sichtbar ist.